Homöopathie und Schnupfen

In der nassen und kalten Jahreszeit plagen uns leider allzu oft Schnupfen und andere Erkältungssymptome. Aber auch im Frühling oder Sommer schwirren die Schnupfe-Viren durch die Luft, eine Ansteckung ist nicht ausgeschlossen. 

 

Damit der simple Schnupfen nicht chronifiziert und als beispielsweise dauerhafte Nasennebenhöhlenentzündung in Erscheinung tritt, können homöopathische Arzneimittel sehr gut und schnell wirksam sein.

 

Welche homöopathischen Mittel bei Schnupfen wunderbar helfen:

Allium Cepa (Küchenzwiebel)

Der Schnupfen zeigt sich durch reichlich wässriges und reizendes Sekret, welches ununterbrochen aus der Nase läuft. Das Nasensekret macht Nase und Oberlippe wund. Hinzu kommt viel, milder Tränenfluss aus geröteten Augen. Auch besteht eine Neigung zum andauernden Niesen. Der Schnupfen wird häufig begleitet von Heiserkeit, Husten und einem dumpfen Kopfschmerz.

 

Gelsemium sempervirens (Gelber Jasmin)

Der Patient sondert ebenfalls ein reichlich wässeriges, scharfes Sekret ab. An der Nasenwurzel ist ein Völlegefühl sowie ein dumpfer Kopfschmerz. Häufig kommt es zu Fieber mit Frostschauer entlang der Wirbelsäule, Durstlosigkeit und rotem Gesicht.

 

Sabadilla (Läusekraut)

Die Nase läuft stark und reichlich, anfangs noch dünn, später dick. Trotzdem Empfinden wie verstopft. Viel Niesen in krampfartigen Anfällen und Schmerzen an der Stirn und Nasenwurzel. Auch Schluckschmerzen. Rötung der Augen und Tränenfluss. Der Schnupfen ist schlimmer in kalter Luft im Freien und bessert sich durch warme Luft.

 

Natrium chloratum, Natrium muriaticum (Kochsalz)

Fließschnupfen in den ersten drei Tagen, anschließend eine verstopfte Nase mit erschwertem Atem. Typisch sind Niesattacken zu Beginn der Erkrankung und im Verlauf der Verlust von Geruch- und Geschmackssinn. Das Mittel ist angezeigt bei Heuschnupfen mit wässriger Sekretion aus Augen und Nase.

 

Kalium bichromicum (Kaliumbichromat)

Die Nase sondert ein dickes, zähes, fadenziehendes und häufig grün-gelbliches Sekret ab. Die Nase ist verstopft, es bilden sich trockene Krusten und der Patient klagt über einen schmerzhaften Druck an der Nasenwurzel oder am Nasensattel. Es kommt zum Verlust des Geruchssinns.

 

Carbo vegetabilis (Holzkohle)

Die Nase ist verstopft und juckt, der Patient muss oft niesen oder hat einen erfolglosen Niesreiz. Der Schnupfen geht einher mit starker Heiserkeit, Husten und Brennen im Rachen. Es kommt zu Atembeklemmungen.

 

Nux vomica (Brechnuss)

Die Nase ist nachts und im Freien verstopft oder abwechselnd auf dem linken oder rechten Nasenloch. Am Tag, in warmen Räumen und bei Kälte ist sie milde laufend. Der Schnupfen ist nicht besonders stark. Es kribbelt und kratzt in der Nase. Der Patient muss häufig niesen. Reichlich Tränenfluss.

 

Luffa operculata (Pflanze aus der Gattung der Kürbisgewächse)

Hilft, wenn im Zuge eines Schnupfens zu viel abschwellendes Nasenspray verwendet wurde und die Schwellung und Trockenheit der Nasenschleimhaut in der Folge nicht mehr allein zurückgeht.